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Weisheiten

  • als ich mich selbst zu lieben begann... 

    habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder gelegenheit, zurrichtigen zeit am richtige ort bin und dass alles, was geschieht.

    richtig ist - von da an konnte ich ruhig sein.heute weiss ich: das nennt man SELBST-BEWUSST-SEIN.

     

    als ich mich selbst zu lieben begann...

    konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und leid nur warnungen fürmich sind, gegen meine eingene wahrheit zu leben.

    heute weiss ich: das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

     

    als ich mich selbst zu lieben begann...

    habe ich verstanden, wie sehr es jemand beleidigen kann, wenn ichversuche, diesen menschen meine wünsche aufzudrücken, obwohl ich wusste,

    dass die zeit nicht reif war und der mensch nicht bereit, und auch wenn ich selbst der mensch war.

    heute weiss ich: das nennt man RESPEKT.

     

    als ich mich selbst zu lieben begann...

    habe ich aufgehört, mich nach einem anderen leben zu sehnen und konntesehen, dass alles um mich herum eine einladung zum wachsen war.

    heute weiss ich: das nennt man REIFE.

     

    als ich mich selbst zu lieben begann...

    habe ich aufgehört, mich meiner freien zeit zu berauben, und ich habeaufgehört, weiter grandiose projekte für die zukunft zu entwerfen. heute

    mache ich nur das, was mir freude und glück bringt, was ich liebe undwas mein herz zum lachen bringt, auf meine eingene art und weise und

    meinen eigen rythmus.heute weiss ich: das nennt man EINFACHHEIT.

     

    als ich mich selbst zu lieben begann...

    habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, vonspeisen, menschen, dingen, situationen und von allem, was mich immer

    wieder hinunterzog, weg von mir selbst.anfangs nannte ich das "gesunden egoismus",

    heute weiss ich: das nennt man SELBSTLIEBE.


    b charlie-chaplinals ich mich selbst zu lieben begann...

    habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich michweniger geirrt.

    heute habe ich erkannt: das nennt man BESCHEIDENHEIT.



    als ich mich selbst zu lieben begann...

    habe ich mich geweigert, weiter in der vergangenheit zu leben und michum meine zukunft zu sorgen.

    jetzt lebe ich nur noch in diesem augenblick, wo alles stattfindet.

    so lebe ich heute jeden tag, tag für tag, und nenne es BEWUSSTSEIN.

     

    als ich mich selbst zu lieben begann...

    da erkannte ich, dass mich mein denken behindern und krank machen kann. als ich mich jedoch mit meinem herzen verband, bekam der verstand einen

    wertvollen verbündeten.diese verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.

     

    wir brauchen uns nicht weiter vor auseinandersetzungen, konflikten undproblemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar sterne knallen

    manchmal aufeinander und es entstehen neue welten.heute weiss ich: DAS IST DAS LEBEN.

     

    charlie chaplin an seinem 70. geburtstag am 16. april 1959

  • 12 Wüsnche eines Kindes an seine Eltern oder Erzieher!

     

    file00011670234491. Verwöhne mich nicht!
    Ich weiß genau, dass ich nicht alles bekommen kann.

    Ich will dich nur auf die Probe stellen.

    2. Sei nicht ängstlich, im Umgang mit mir standhaft zu bleiben! 
    Mir ist Haltung wichtig, weil ich mich dann sicherer fühle.

    3. Weise mich nicht im Beisein anderer zurecht, wenn es sich vermeiden lässt!
    Ich werde deinen Worten mehr Bedeutung schenken,
    wenn du zu mir leise und unter vier Augen sprichst.

    4. Sei nicht fassungslos, wenn ich zu dir sage „Ich hasse Dich!“
    Ich hasse nicht dich, sondern deine Macht, 

    meine Pläne zu durchkreuzen

    5. Bewahre mich nicht immer vor den Folgen meines Tuns!
    Ich muss peinliche und schmerzliche Erfahrungen machen,

    um auf eigenen Beinen zu laufen

    6. Meckere nicht ständig!
    Ansonsten schütze ich mich dadurch, dass ich mich taub stelle

    7. Mach keine vorschnellen Versprechen!
    Wenn du dich nicht an deine Versprechen hältst,

    fühle ich mich schrecklich im Stich gelassen.

    8. Sei nicht inkonsequent!
    Das macht mich unsicher und ich verliere mein Vertrauen zu dir.

    9. Unterbrich mich nicht und höre mir zu, wenn ich Fragen stelle!
    Sonst wende ich mich an andere, um dort meine Informationen zu bekommen

    10. Lach nicht über meine Ängste!
    Sie sind erschreckend echt, aber du kannst mir helfen,

    wenn du versuchst, mich ernst zu nehmen

    11. Denke nicht, dass es unter deiner Würde sei, dich bei mir zu entschuldigen!
    Ehrliche Entschuldigung erweckt in mir ein Gefühl von Zuneigung und Verständnis

    12. Versuche nicht, so zu tun, als seiest du perfekt oder unfehlbar!
    Der Schock ist groß, wenn ich herausfinde, dass du es nicht bist

    Ich wachse so schnell auf und es ist sicher schwer für dich, mit mir Schritt zu halten.
    Aber jeder Tag ist wertvoll, an dem du es versuchst.

    Verfasser unbekannt

  • Ich hatte Krebs (Hodgin's Lymphoma) und an jenem schrecklichen Morgen konnte ich mich nicht mehr bewegen. Mein Ehemann fuhr mich schnell ins Krankenhaus. Nachdem ich eingehend untersucht wurde, haben die Ärzte Lymphknotenkrebs im letzten Stadium diagnostiziert. Der oberste Onkologe sah meine Ergebnisse an und erklärte meinem Ehemann, dass es zu spät wäre um zu helfen, dass meine Organe bereits aussetzen. Ich hätte nur noch 36 Stunden zu leben.

    Der Onkologe sagte, er würde tun was er kann, aber er bereitete meinen Mann darauf vor, dass ich wahrscheinlich nicht überleben würde, da meine Organe nicht länger funktionieren würden. Sie begannen mit der Chemotherapie und führten Sauerstoff zu. Dann machten sie Tests, um herauszufinden, welche Medikamente sie mir geben müssen.

    Während dieser Zeit verlor ich öfter das Bewusstsein. Ich konnte fühlen, wie meine Seele meinen Körper verließ. Ich sah und hörte die Gespräche zwischen meinem Mann und den Ärzten, die in einem von mir etwa 30 Meter entfernten Flur stattfanden. Später konnte ich die Gespräche mit meinem geschockten Mann verifizieren.

    Danach trat ich in eine andere Dimension über. Ich war von einem Gefühl höchster Liebe umgeben. Mir wurde vollkommen bewusst, warum ich Krebs hatte, wofür ich eigentlich lebte, welche Rolle jeder meiner Familie in meinem Leben spielte und wie das Leben im Allgemeinen läuft.

    Die Klarheit und das Verständnis, das ich in diesem Stadium gewonnen habe, ist einfach unbeschreiblich. Wörter können diese Erfahrung nicht beschreiben. Ich war an einem Ort, wo ich begriff, wie viel mehr es gibt, als das, was wir in unserer dreidimensionalen Welt erfassen können. Ich stellte fest, was für ein Geschenk das Leben ist und dass ich von liebenden Lebewesen umgeben bin, die mich immer begleiten, auch wenn ich es nicht wahrnähme.

    Die Fülle an Liebe, die ich fühlte, war überwältigend. Aus dieser Perspektive bemerkte ich, wie stark ich bin und ich sah die großartigen Möglichkeiten, die wir als Menschen in unserem physischen Leben nutzen können. Ich fand heraus, dass wenn ich überleben würde, mein Lebenssinn darin läge, zu Leben wie im Himmel so auf Erden, diese neuen Erkenntnisse zu nutzen und dieses Wissen auch mit Anderen zu teilen. Ich hatte die Wahl, entweder zurück ins Leben zu kommen oder zu sterben.

    Mir wurde zu Verstehen gegeben, dass es nicht meine Zeit war, aber ich immer die Wahl hätte. Und wenn ich mich für den Tod entschiede, würde ich nie die vielen Geschenke, die das Leben für mich noch bereithält, erfahren.

    Eines der Dinge, die ich wissen wollte, war, ob ich in den kranken Körper zurückkommen würde? Mein Körper war sehr schwer krank und die Organe haben aufgehört zu arbeiten! So erfuhr ich, wenn ich mich für das Leben entscheiden würde, mein Körper sehr schnell heilen würde. Ich würde den Unterschied sogar nicht erst nach Monaten oder Wochen sondern schon nach Tagen bemerken!

    Mir wurde gezeigt, wie Krankheiten auf einem energetischen Grad starten, bevor sie körperlich werden. Wenn ich mich für das Leben entscheiden würde, würde der Krebs von meiner körperlichen Energie besiegt werden und mein physischer Körper würde sich wieder schnell erholen. Mir wurde dann auch klar, dass Menschen, die mit Medikamenten behandelt werden, zwar körperlich von der Krankheit befreit werden, aber ihre Energie nicht befreit wird und deshalb die Krankheit oft zurückkehren würde.

    Ich lernte, dass wenn ich ins Leben zurückkehren würde, dann mit einer gesunden Energie. Mein Körper würde sich sehr schnell und für immer an die energetischen Gegebenheiten gewöhnen. Mir wurde zu verstehen gegeben, dass dies für alles zutrifft, nicht nur für Krankheiten, sondern auch für physische und psychologische Umständen etc.

    Mir wurde gezeigt, dass alles was in unserem Leben passiert von dieser Energie um uns herum abhängig ist, der Energie, die von uns geschaffen wurde. Nichts ist beständig. Wir schaffen unsere Lebensumstände und Lebensbedingungen, beeinflusst und abhängig vom aktuellen Stadium der Energie. Die Bewusstheit zu erfahren, dass wir ernten was wir säen, ist phänomenal! Es hängt alles davon ab, auf welchem energetischen Stand wir uns gerade befinden. Ich erhielt das Gefühl, dass ich selbst den Beweis sehen werde, wenn ich zurück in meinen Körper kehren würde.

    Ich schwebte zwischen den beiden Welten hin und her. Jedes mal wenn ich in die “andere Welt “ gelangte, wurden mir mehr und mehr Szenarien gezeigt. Es gab eine, die zeigte, wie mein Leben alle Personen mit denen ich Kontakt hatte, berührte. Es war eine Art Wandteppich, der zeigte, wie ich jedes Leben um mich herum beeinflusste. Dann gab es noch einen, der meinen Bruder im Flugzeug zeigte. Mein Bruder wollte zu mir kommen, um mich zu sehen, da er gehört hatte, dass ich sterbe würde. (dies wurde mir später bestätigt, als ich wieder zu Bewusstsein kam, mein Bruder wäre gerade mit dem Flugzeug angekommen).

    Dann erhielt ich eine flüchtigen Blick auf meinem Bruder und mich und irgendwie schien es in einem früherem Leben zu sein, in dem ich viel älter als er war und wie eine Mutter für ihn (in diesem Leben ist er älter als ich). Ich sah, dass ich in diesem Leben sehr beschützend für ihn war. Plötzlich wusste ich, dass er im Flugzeug saß, um mich zu sehen und ich dachte mir: “ Das kann ich ihm nicht antun.” Ich kann ihn nicht kommen lassen, um mich tot zu sehen. Dann sah ich auch, wie eng mein Ehemann mit mir verbunden war und wie wir uns entschieden haben, dieses Leben gemeinsam zu verbringen. Wenn ich gehen würde, würde er bestimmt bald folgen.

    Mir wurde zu verstehen gegeben, dass die Testergebnisse, die mit meinen Organen gemacht wurden, noch nicht vorlägen und wenn ich mich für das Leben entscheiden würde, die Ergebnisse zeigen würden, dass alle Organe normal funktionieren. Wenn ich den Tod wählen würde, würden die Tests Organversagen aufgrund des Krebses anzeigen. Ich konnte das Ergebnis des Tests nach meiner Wahl beeinflussen!

    Ich entschied mich für das Leben. Als ich aufzuwachen begann (sehr verwirrt, ich konnte nicht sagen, auf welcher Seite des Schleiers ich war), rannten die Ärzte in den Raum und sagten meiner Familie, mit einem breitem Grinsen auf dem Gesicht: “Gute Neuigkeiten! Wir haben die Testergebnisse und all ihre Organe funktionieren. Wir können es kaum glauben!! Ihr Körper schien wirklich aufzuhören zu arbeiten!

    Danach begann ich mich sehr schnell zu erholen. Die Ärzte warteten drauf, dass ich gesund genug werde, um eine Lymphknotenbiopsie machen zu können, um die Art der Krebszellen festzustellen. Als sie fertig waren, konnten sie nicht einen einzigen Lymphknoten finden, der groß genug war, um Krebs festzustellen. Als ich ins Krankenhaus gebracht wurde, war mein Körper voll mit geschwollenen Lymphknoten. Dann machten sie eine Knochenmarkbiopsie um die Aktivität des Krebses festzustellen und so den Umfang der Chemotherapie nach Krankheitsgrad zu bestimmen. Aber es gab gar keinen Krebs im Knochenmark.

    Die Ärzte waren sehr verwirrt, aber sagten mir, es müsste eine rapide Reaktion auf die Chemo sein. Weil sie selber nicht verstehen konnten, was passiert war, unterzogen sie mich vielen Tests, die alle positiv ausfielen. Jeden Test zu bestehen machte mich immer stärker! Ich wurde einem kompletten Körperscan unterzogen und da sie nicht glauben konnten, dass sie gar nichts fanden, ließen sie den Radiologen den Test wiederholen!!!!

    Aufgrund meiner Erfahrung, teile ich nun mit jedem das Wissen, dass Wunder jeden Tag in unserem Leben möglich sind. Nach dem was ich gesehen habe, begreife ich, dass wirklich alles möglich ist und dass wir nicht geboren wurden, um zu leiden. Das Leben ist dazu da, um großartig zu sein und dabei sehr, sehr geliebt zu werden. Ich betrachte das Leben nun völlig anders. Ich bin so froh, dass mir eine zweite Chance gegeben wurde, um den Himmel auf Erden zu genießen.

    Anmerkung:
    Dieser Bericht wurde von tausenden Menschen auf der ganzen Welt gelesen und gewürdigt. Wenn Sie mehr über ihre faszinierenden Erfahrungen und ihre völlige Transformation lesen möchten, dann klicken Sie hier.

  • Es war einmal eine Frau, die auf der Suche nach der Liebe war.   

    Zuerst suchte sie in ihrem eigenen Dorf. Sie ging herum und fragte jeden Mann und jede Frau: „Sag, liebst du mich?“

    Die meisten lächelten unsicher und mitleidig, einige aber reagierten auch verärgert. Hier fand die Frau nirgendwo die Liebe. So beschloss sie, so lange in der Welt herumzureisen, bis sie die Liebe gefunden hatte.

    Gesagt, getan. Doch überall erlebte sie dasselbe, wie schon in ihrem eigenen Dorf: Menschen, die allenfalls freundlich waren, in schlimmeren Fällen aber sogar böse wurden. Weit und breit keine Liebe.

    So kehrte sie traurig in ihr Dorf und in ihr Haus zurück.

    Müde streifte sie die staubige Kleidung ab und nahm ein Bad. Beim Blick in den Spiegel hielt sie inne. Aus der Gewohnheit heraus stellte sie die Frage, mit der sie so lange durch die Welt gereist war:„Sag, liebst du mich?“

    Und da wuchs ein Gefühl in ihr und sie sah sich nicken.

    Als sie am nächsten Tag unter die Leute ging, erkannte sie die Liebe überall. Sie hatte sie gefunden, denn: sie liebte.

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  • Die Welt ist dein Spiegel.
    Alles, was du siehst, bist du selbst.
    Alles, was du siehst, ist das, was du zu sein glaubst.
    Du siehst, wie sowohl deine Liebe als auch deine
    Dunkelheit sich in einem unendlichen Film vor dir entfalten.
    Alles, was du tust, tust du dir selbst an.
    Jeden Angriff, den du führst, führst du gegen dich selbst.
    Verurteile, und du sperrst dich selbst ein.
    Dein Angriff gegen einen anderen Menschen ist Schattenboxen 
    gegen das, was du an dir selbst nicht ausstehen kannst.

    Deine Welt zeigt dir alle Schichten deines Geistes.
    Selbst Buddha sagte:
    „Es ist dein Geist, der die Welt erschafft.“

    Wenn du die Welt verändern möchtest, dann höre auf,
    die Projektionen auf der Leinwand verändern zu wollen.
    DU musst den Film verändern, den du drehst,
    denn anderenfalls wirst du nicht erfolgreich sein.
    Getrennt zu sein ist es gewiss nicht wert,
    den Himmel dafür zu verlieren.
    Es ist an der Zeit, der Welt zu vergeben und nach Hause zu gehen.

    Um die Welt zu reinigen, musst du die Verschmutzung in dir selbst reinigen.
    Heute ist es an der Zeit, den Spiegel deines Geistes zu reinigen,
    damit die Schönheit sichtbar werden kann.

    Segne deine Welt, und segne dich selbst.
    Jedes Mal, wenn du gibst, wird dir gegeben.
    Vergib allen, und du bist befreit.
    Wenn du heil wirst, dann wird deine Welt von Frieden erfüllt und frei sein.
    Wenn du vergibst, dann siehst du eine durch Gnade verwandelte Welt.

    Eine lichtvolle Welt verbirgt sich hinter dem,
    was du geschaffen hast.
    Vergraben unter dem, was du aus dir gemacht hast,
    strahlt ein erhabenes von Liebe erfülltes Licht.
    Dieses Licht leuchtet immer, und es wartet darauf, dass du dich erinnerst.
    Es ist an der Zeit, dass du dir vergibst und dich selbst entlässt,
    um die Welt von Qual und Folter zu befreien.
    Deine Welt zeigt Knechtschaft und Verbundenheit.
    Alles hängt von deiner Antwort ab.
    Du könntest den Himmel auf die Erde bringen.
    Erwache heute für die Felder des Lichts.
    In dem Maße, in dem du sie in dir selbst entdeckst,
    siehst du ihr Spiel in dir selbst und in allen Menschen für alle Zeit.

    Verfasser unbekannt

  • Der Reifen eines Rades wird von Speichen gehalten,
    doch das Leere darin ist das Sinnvolle beim Gebrauch.

    Aus nassem Ton werden Gefäße geformt,
    jedoch die Leere darin ermöglicht erst das Füllen der Krüge.

    Aus Mauern, durchbrochen von Türen und Fenstern, baut man ein Haus.
    Aber der Leerraum, das Nichts, macht es erst bewohnbar.

    So ist das Sichtbare zwar von Nutzen,
    doch das Wesentliche bleibt unsichtbar

    Laotse

     

    Laozi 002

  • Freunden kann auch mal der Kragen platzen, wenn sie mit Dir reden, aber nur weil ihr Herz für dich bis zum Halse schlägt.

    Freunde stört es nicht, bei dir fernzusehen, auch wenn du schon
    längst ins Bett gegangen bist.

    Freunde kämpfen für dich nächtelang im Gebet und sagen dir:
    »Ich habe neulich an dich gedacht!«

    Freunde möchten deine Welt kennen lernen und entdecken immer 
    neue Erdteile.

    Freunde erleben dich mit verklebten Augen, ungewaschenen Haaren
    und sehen dahinter deine Einzigartigkeit und Schönheit.

    Freunde können es sich leisten, bei einem Witz, den du erzählst,
    nach der Pointe zu fragen.

    Bei Freunden kannst du nachts um halb drei klingeln und sie fragen
    dich: »Kaffee oder Tee?

    Freunde reden manchmal blödes Zeug, weil sie wissen, dass du 
    keine Goldwaage im Keller hast.

    Freunde kennen sich nicht in deiner Brieftasche aus, dafür aber in 
    deinem Kühlschrank.

    Freunde geben dir im Winter ihr letztes Hemd und behaupten, sie
    wollten sich sowieso gerade sonnen.

    Freunde machen es so ähnlich wie Gott: Sie mögen dich so wie du bist,
    trauen dir aber zu, dass du dich verändern kannst.

    Albrecht Gralle

  • Fotolia 49775771 XSEs war einmal ein Engel, der zur Erde kam, um den Menschen und seine Welt kennen zu lernen. Die Schönheit der Welt überwältigte ihn. Er sah die sonnigen Gipfel und dunklen Wälder, der singende Wind und die regenbogenfarbigen Täler. Die Erde war vom Tau geküsst, der Boden roch nach Leben. die Pflanzen erstrahlten in stillem Glanz und die Tiere waren wild und sanft. überall sah er nur Schönheit.

    Als er den Menschen traf, war er voller Ehrfurcht, denn er hörte die Musik des menschlichen Herzens und das Lied der menschlichen Seele. Er verliebte sich zutiefst in das Mysterium des Menschen.

    Bald war seine Zeit vorüber, er musste wieder zurück und hatte Tränen in den Augen. Er fühlte sich so unglaublich bereichert durch dieses Abenteuer auf der Erde, dass er aus einfacher Freude heraus einigen von uns auf ihrem Weg helfen wollte. Da sah er vier Menschen miteinander gehen und sagte ihnen, sie hätten einen Wunsch frei. Wie der Zufall will waren sie alle spirituelle Sucher.

    Der erste sagte: "Ich habe unaufhörlich nach der göttlichen Wahrheit gesucht. Ich habe mich abgestrampelt, gekämpft, abgestrampelt und wieder gekämpft. Gib mir spirituellen Frieden." "Aber sich zu bemühen ist eine der Freuden des Lebens," sagte der Engel und verstand dessen Wunsch nicht. Nachdem der Sucher aber auf dem Wunsch bestand, verwandelte der Engel ihn in eine Kuh, die auf einer ruhigen Weide völlig zufrieden Gras kaute.

    Ein wenig verstört wendete sich der Engel dem zweiten Menschen zu. "Gott ist rein aber ich bin es nicht," sagte dieser. "Bitte befreie mich von allen Unreinheiten, von jeder Leidenschaft, Gefühlen und Sehnsüchten." "Aber ist das nicht die Quelle des Lebens?" fragte der Engel. "Aber ich will nicht leben, ich will Reinheit!" Der zweite Mensch bestand darauf und eine halbe Sekunde später verschwand er in einen entfernten Tempel als Marmorstatue.

    Der dritte Mensch sagte: "Mache mich perfekt. Weniger als das kommt für mich nicht in Frage." Er verschwand und tauchte auch nicht mehr auf, denn nichts auf der Erde ist perfekt oder kann es jemals sein.

    Der Engel wendete sich an den vierten Sucher. "Was ist dein Wunsch?" "Ich habe keinen," antwortete der glückliche Mensch. "Keinen Wunsch?" "Nein, ich möchte nur ganz und gar menschlich sein und lebendig." Eine schon fast erstickte Freude begann im Engel wieder hoch zu keimen. Er schaute liebevoll auf den gesegneten Menschen, lehnte sich über ihn und umarmte ihn in tiefer Liebe. Der vierte Mensch ging weiter auf seinem Weg und sang von der Schönheit Mensch zu sein. Er tanzte aus Lebensfreude.

    Als der Engel von Gott gefragt wurde, welchen Wunsch er noch habe, sagte dieser: "Schicke mich zurück zur Erde und mache mich wie diesen vierten Menschen."

    Lasse dies auch dein Wunsch sein.

  • Fotolia 46673354 XSUnd eine Frau,

    die einen Säugling an der Brust hielt,

    sagte: Sprich uns von den Kindern.

    Und er sagte:

    Eure Kinder sind nicht eure Kinder.

    Sie sind die Söhne und Töchter

    der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.

    Sie kommen durch euch,

    aber nicht von euch.

    Und obwohl sie mit euch sind,

    gehören sie euch doch nicht.

    Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken.

    Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.

    Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen.

    Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt,

    nicht einmal in euren Träumen.

    Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.

    Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.

    Ihr seid die Bogen, von dem eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden.

    Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit,

    und Er spannt euch mit Seiner Macht, damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.

    Lasst euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein;

    Denn so wie Er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt Er auch den Bogen, der fest ist.

    Khalil Gibran, Der Prophet

  • Manchmal ...

    ... wenn wir tief in uns kehren und auf unsere Engel in uns hören, dann spüren wir so etwas wie Unsterblichkeit, Göttlichkeit, Ewigkeit ...

     Schwer zu verstehen? Dann mag folgendes Märchen oder Gleichnis ein wenig helfen, das mit der Frage beginnt: Gibt es ein Leben nach der Geburt?

     Eine schwangere Frau trägt Zwillinge in ihrem Bauch. Einer ist ein winziger Gläubiger, der andere ein ebenso winziger Skeptiker. Die beiden reden gerade über ein interessantes Thema. Hören wir mal zu!

     Der Skeptiker: „Wie kann man nur so blöd sein und an ein Leben nach der Geburt glauben?!“

     Der Gläubige: „Wie kann man nur daran zweifeln? Unser Leben hier dient nur dazu, dass wir wachsen und reifen und uns auf das Leben nach der Geburt vorbereiten.“

     Der Skeptiker: „Blanker Unsinn! Es gibt kein Leben nach der Geburt. Wie sollte denn so ein Leben aussehen und funktionieren?“

     Der Gläubige: „Das weiß ich nicht. Doch zweifellos gibt es dort drüben mehr Licht als hier. Und wer weiß, vielleicht können wir dort auch mit unserem Mund essen und mit unseren Beinen laufen.“

     Der Skeptiker: „So ein Schwachsinn! Laufen? Das geht doch gar nicht! Essen? Mit dem Mund? Lächerlich! Wozu auch? Wir haben eine Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie soll die Nabelschnur bis in irgendein Jenseits reichen, wenn sie hier schon fast zu kurz ist?“

     Der Gläubige: „So genau weiß ich das auch nicht. Ich war ja noch niemals dort. Vielleicht ist dann vieles ganz anders, als wir es hier gewohnt sind.“

     Der Skeptiker: „Es ist noch keiner von dort zurückgekommen. Kapiert? Mit der Geburt endet das Leben. Basta! So einfach ist das!“

     Der Gläubige: „Stimmt, wir können uns ein Leben nach der Geburt nicht vorstellen. Aber wir werden dort unsere Mutter endlich sehen, an die ich ganz fest glaube. Und die wird schon für uns sorgen.“

     Der Skeptiker: „Mann, bist du ein Volltrottel! Mutter? Sowas gibt es nicht. Und wo soll die denn sein? Warum sehen wir sie denn nicht? Na los, sag was dazu! Kannst du sie irgendwie beweisen? Nein!!! Da guckst du aber blöd! Wie?“

     Der Gläubige: „Sie ist doch überall um uns herum, in allem, was uns umgibt. Wir leben in ihr und durch sie. Ohne unsere Mutter gäbe es uns gar nicht.“

     Der Skeptiker: „Haha! Du bist doch echt krank im Kopf! Ich hab von einer Mutter noch niemals auch nur ein winziges Stück gesehen. Deshalb kann es sie gar nicht geben. Punkt! Aus! Schluss! Es gibt keine Mutter, und wenn du noch so fest an diesen Blödsinn glaubst!“

     Der Gläubige: „Manchmal, wenn es ganz still ist, dann können wir sie ein bisschen hören, zum Beispiel, wenn sie singt. Du bist ja so selten still! Dauernd lenkst du dich mit irgendwas ab und hast immer nur Lärm um dich herum. Oder du denkst andauernd, du mit deiner Hirnerei, und kommst deshalb nie zur Ruhe! Und wenn es mal still werden könnte, kriegst du es gleich mit der Angst zu tun.“

     Der Skeptiker: „Red doch nicht solchen Blödsinn! Es gibt keine Mutter! Basta!“

     Der Gläubige: „Also, ich spüre manchmal, wenn ich ganz still bin, wie sie unsere Welt ganz sanft streichelt. Deswegen glaube ich an sie. Und daran, dass es ein Leben nach der Geburt gibt, dass dann sogar erst das wahre, das wirkliche Leben beginnt.“

    Tja, und nun?

    Nachdenken!

    Genau hinschauen!

    Hin und wieder ganz still sein - außen und innen!

    Und dann ganz genau hinhören und hinfühlen!

    Oder was meinst Du?

    Ja, Du!

  • Ein Krieger des Lichts weiß was er will. Er braucht keine Erklärungen abzugeben. Er versucht nicht zu sein. Er ist. Er taucht ohne zu zögern in den Strom der Leidenschaft ein, der durch sein Leben fließt.

    Er hat gehört, Selbstgespräche sind die beste Art mit den Engeln zu kommunizieren. Täglich hält er Zwiesprache mit seinem Herzen. Da begreift der Krieger, dass hinter der Wiederholung seiner Erfahrungen nur ein einziges Ziel steht, ihn zu lehren was er noch nicht begriffen hat.

    Nie verliert ein Krieger des Lichts seinen leuchtenden Blick. Er verbringt seine Tage nicht damit eine Rolle zu spielen, die andere für ihn ausgesucht haben. Er ist seinen Träumen verpflichtet. Er riskiert sein Herz nur für etwas, das es wert ist. Er ist nicht alleine, denn er teilt seine Welt mit den Menschen die er liebt. Er leidet oft unter Dingen die es nicht wert sind, ist oft kleinlich. Er hält sich eines Segens oder Wunders für unwürdig.

     

     

    Deshalb aber ist er ein Krieger des Lichts. Er weiß zu unterscheiden zwischen dem was vergänglich ist und dem was unsterblich ist. Er ergreift die erstbeste Gelegenheit, um seine eigenen Fehler zu korrigieren, denn die anderen sind der Spiegel unserer selbst.

    Ein Krieger des Lichts vergießt niemals dankbar zu sein. Manchmal handelt er ohne zu wissen das er handelt, rettet er ohne zu wissen das er rettet, leidet er, ohne zu wissen warum er leidet.

    Ein Krieger des Lichts fürchtet nicht, verrückt zu erscheinen. Seine Weisheit ist seine eigene Form der Verrücktheit. Er hält inne, lauscht in sich, achtet auf die Dinge die er automatisch macht. Es lässt seine Intuition freier arbeiten. Alles was unlösbar schien findet so seine Lösung.

    Ein Krieger des Lichts liebt mit tiefer unendlicher Zärtlichkeit und sanfter Wildheit. Er ist ein hingebungsvoller Liebhaber und Kämpfer. Er hat seine Kraft von dem verborgenen Feind. Seine Feinde wählt er sich selbst. Wer mit ihm kämpft sucht ihn. Er lässt sich nicht provozieren, er hat ein Schicksal, das es zu erfüllen gilt. Er gibt allen die Zeit die sie brauchen, um ihre Taten zu rechtfertigen. Aber er ist unversöhnlich, wenn es um Verrat geht. Voller Stolz trägt er die Spuren und Narben der Kämpfe, es sind Zeugen dessen was er erlebt, und Belohnung für das was er errungen hat. Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute. Seine Gegner sind sein Segen, sie zwingen ihn für seine Träume zu kämpfen.

    Ein Krieger des Lichts bekommt immer eine zweite Chance. Sogar in der Schlacht kann er meditieren, er betrachtet die Welt wie ein Zuschauer. Er entspannt und lässt geschehen was um ihn geschieht, er versucht nicht hinzuzufügen oder wegzunehmen.

    Es gibt Augenblicke in denen man handeln muss und Augenblicke in denen man hinnehmen muss, ein Krieger des Lichts hat die Gabe zu unterscheiden. Er wird eines Tages an der Seite dessen sein für den er so sehr gekämpft hat. Intuition ist dem Krieger sehr wichtig, er benutzt sie und gehorcht seinem Engel. In dem Augenblick in dem er losgeht erkennt er den Weg. Seine Ausrüstung: Glaube, Liebe, Hoffnung, Gelassenheit und fast kindlicher Verrücktheit. Jede Biegung des Weges, jeder Stein heißt ihn willkommen. Er wird eins mit den Bergen und den Bächen, findet etwas von seiner Seele in den Pflanzen und Tieren.

    Ein Krieger des Lichts geht den eingeschlagenen Weg bis ans Ende. Alle Wege führen mitten ins Herz des Kriegers. Er weiß das die Zeit für ihn arbeitet, er hat es nie eilig. Er lernt seine Ungeduld zu meistern und vermeidet unüberlegtes handeln. Geht er langsam, bemerkt er wie fest seine Schritte sind.

    Ein Krieger des Lichts ist beharrlich, gibt nie auf. Dann, wenn er es am wenigsten erwartet, öffnet sich ihm eine Tür. Manchmal hat er das Gefühl zwei Leben zugleich zu führen. Ganz allmählich siegen seine Träume über die Routine, und er ist bereit, das zu vollenden, was er immer schon vollenden wollte, was er vollenden muss. Dann werden die zwei Leben zu einem einzigen. Eines Tages wird er eine Veränderung an seiner Stimme wahrnehmen, und begreifen, das eine höhere Weisheit aus ihm spricht.

    Krieger des Lichts erkennen sich anhannd Ihres Blicks!

    Autor Paulo Coelhopaulocoelho-aug24

  • Darum sage ich euch:

    Macht euch keine Sorgen um euer Leben.

    Sagt nicht: „Was sollen wir essen?

    Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen?“

    Ihr habt euer Leben von Gott, das ist mehr als die Nahrung.

    Gott gab euch den Leib, das ist mehr als die Kleidung.

     

     

    Schaut auf die Vögel, die am Himmel fliegen.

    Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nichts in Scheunen,

    euer Vater im Himmel ernährt sie.

    Mathäus EvangeliumSeid ihr nicht viel kostbarer als sie?

    Wer kann mit seinen Sorgen erreichen, dass die Zeit seines Lebens

    auch nur um eine halbe Elle länger wird?

     

    Und was sorgt ihr euch um Kleider?

    Lernt bei den roten Anemonen hier, wie sie wachsen.

    Sie arbeiten nicht. Sie spinnen nicht.

    Ich sage euch:

    Auch ein Salomo in all seiner Pracht

    war nicht gekleidet wie eine von ihnen.

    Wenn aber Gott das Gras, das heute steht

    und morgen verbrannt wird, so kostbar kleidet,

    wird er nicht viel mehr für euch sorgen,

    ihr Stümper im Glauben?

     

    Verzehrt euch also nicht in der Sorge:

    „Was essen? Was trinken? Was anziehen?“

    Um all das kreisen die Gedanken der Leute,

    die von Gott nichts wissen.

    Euer Vater im Himmel weiß, dass ihr das alles braucht.

    Setzt euch ein für das Reich Gottes (in euch)

    und für die Gerechtigkeit, die er will.

    Das Übrige wird euch zufallen.

    Sorgt nicht für den kommenden Tag.

    Der wird für sich selbst sorgen.

    Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Mühe hat.

     

    aus: Mätthäus-Evangelium

    (S. 37/38, Jörg Zink)

  • Jack schaute kurz noch einmal auf sein Tacho, bevor er langsamer wurde: 73 in einer 50er Zone. Mist, das war das vierte mal in gleicher Anzahl von Monaten.
    Er fuhr rechts an den Straßenrand und dachte: "Lass den Polizisten doch wieder einmal herummosern über meinen Fahrstil. Mit etwas Glück würde ein noch schnellerer Autofahrer an ihnen vorbeiflitzen, an dem der Bulle mehr Interesse hätte."
    Der Polizist stieg aus seinem Auto aus, mit einem dicken Notizbuch in der Hand. War das etwa Bob? Bob aus der Kirche?

    Jack sank tiefer in seinen Sitz. Das war nun schlimmer als der Strafzettel: Ein christlicher Bulle erwischt einen Typen aus seiner eigenen Kirche. Er stieg aus dem Auto um Bob zu begrüßen.
    "Hi Bob. Komisch, dass wir uns so wieder sehen!" 
    "Hallo Jack." 
    "Ich sehe du hast mich erwischt in meiner Eile nach Hause zu kommen, um meine Frau und Kinder zu sehen." 
    "Ja, so ist das."
    "Ich bin erst sehr spät aus dem Büro gekommen. Diane erwähnte etwas von Roast Beef und Kartoffeln heute Abend. Verstehst du, was ich meine?" 
    "Ich weiß, was du meinst. Und ich weiß auch, dass du soeben ein Gesetz gebrochen hast." 
    "Aua" dachte Jack, "das ging in die falsche Richtung. Zeit, die Taktik zu ändern." 
    "Bei wie viel hast du mich erwischt?" 
    "Siebzig. Würdest du dich bitte wieder in dein Auto setzen?" 
    "Ach Bob, warte bitte einen Moment. Ich habe sofort gecheckt, als ich dich gesehen habe! Ich habe mich auf höchstens 65 km/h geschätzt!" 
    "Bitte Jack, setz dich wieder in dein Auto."

    Genervt quetschte Jack sich wieder ins Auto. Ein Knall. Türe zu. Er starrte auf sein Armaturenbrett. 
    Bob war fleißig am Schreiben auf seinem Notizblock. Warum wollte Bob nicht seinen Führerschein und die Papiere sehen? 
    Dann klopfte Bob an die Tür. Er hatte einen Zettel in der Hand. Jack öffnete das Fenster, maximal 5cm, gerade genug, um den Zettel an sich zu nehmen. Bob reichte ihm den Zettel und ging dann zu seinem Auto, ohne ein weiteres Wort zu verlieren. 
    Jack faltete den Zettel auf. Was würde ihn dieser Spaß wieder kosten? Doch, Moment: War das ein Witz? Das war gar kein Strafzettel! Jack las:

    Lieber Jack, 
    ich hatte einmal eine kleine Tochter. Als sie sechs Jahre alt war, starb sie bei einem Verkehrsunfall. Richtig geraten; der Typ ist zu schnell gefahren. 
    Einen Strafzettel, eine Gebühr und drei Monate Knast und der Mann war wieder frei. Frei um seine Töchter wieder in den Arm nehmen zu dürfen. Alle drei konnte er wieder lieb haben. 
    Ich hatte nur eine und ich werde warten müssen, bis ich in den Himmel komme, bevor ich sie wieder in den Arm nehmen kann. Tausend Mal habe ich versucht, diesem Mann zu vergeben. Tausend Mal habe ich gedacht ich hätte es geschafft. Vielleicht habe ich es geschafft, aber ich muss immer wieder an sie denken. Auch jetzt. Bete bitte für mich.

    Und sei bitte vorsichtig, Jack. Mein Sohn Ist alles was ich noch habe.
    Bob

    Verfasser unbekannt

  • Ich fragte mich schon seit längerem,

    warum manche Menschen, die ich liebte,

    auf meinem Weg nicht mitkommen konnten.

    Wollten sie nicht? Mein Lebensweg war inzwischen

    so leicht und schön, so spannend und bereichernd

    geworden, dass ich jeden Abend voller Dankbarkeit

    auf mein Leben und voller Freude auf den

    morgigen Tag blickte. Andere Menschen schienen

    das Leben mit ganz anderen Augen zu sehen.

    Manche nahmen es als Bürde, als Kampf oder sehr

    leidvollen Weg wahr. Was machten sie anders als ich?

    Irgendwie hatte ich den Eindruck, als würden sie an der

    Vergangenheit festkleben oder sich einfach weigern weiter zu gehen.

    Mir selbst macht dieses Vorangehen solche Freude, dass ich die

    Traurigkeit darüber, dass manchmal Menschen hinter mir zurück bleiben, nicht mehr so schwer wiegt, wie am Anfang meines Weges. Dieses Nicht-los-lassen hatte früher meinen Weg blockiert und mich sehr traurig gemacht. Die Traurigkeit darüber, jemanden zurückzulassen, was ist das? Ich habe mich das oft gefragt.

    Es ist wohl Verlustangst. Wenn man einen Menschen liebt, möchte man ihn immer bei sich haben. Wenn man viele Menschen liebt, möchte man sie auch bei sich haben. Wenn man immer mehr Menschen liebt und man sie alle bei sich haben will, dann geht das nur noch auf geistigem Wege, denn wer hat schon so viel Platz und Zeit, um allen gerecht zu werden? All die Menschen, die ich liebe, würden sich hier in meinem Haus auf die Füße treten und mir die Luft zum Atmen nehmen.

    Doch in meinem Geist haben sie alle Platz... dort ist unendlich viel Raum und dort ist unendlich viel Liebe, mit der ich sie umhüllen kann und in Freude mit ihnen bin.

    Und hier, in der so genannten Realität? Manche Beziehungen wandelten sich um. Menschen kamen näher, andere traten zurück und es schien mir so, als hätte ich keinen Einfluss darauf. In der Vergangenheit hatte ich so manchen krampfhaft festgehalten. Oder doch nicht? Heute kommt es mir vor, als hätte ich mich selbst festgehalten, als sei ich auf meinem Weg angehalten, um auf jemanden zu warten. Manches Mal bin ich auch ein Stück zurück gegangen, um jemanden an die Hand zu nehmen und mitzuziehen. Meine Güte, war das anstrengend gewesen. Es war, als wollte ich einen tonnenschweren Sack hinter mir herziehen. So kam ich nicht weiter auf meinem Weg. Ich mühte mich ab, steckte unglaublich viel Energie in diese Aktion, nur um später festzustellen, dass es nicht funktionierte. Ich ließ los. Immer wieder grübelte ich über das Wieso und Warum nach. Und gestern, plötzlich, hatte ich eine Idee, die alles erklärte.

    Was wäre, wenn??? Was wäre, wenn alles nur ein Spiel ist? Das ganze Leben. Wie ein Computerspiel. Ein Spiel, das über verschiedene Level verfügt. In jedem Level, also in jeder Stufe hat man ein bestimmtes Potenzial an Energie zur Verfügung. Ein Spiel, bei dem man in jeder weiteren Stufe mehr Möglichkeiten und mehr Energie hat, als in der davor. Die Schwierigkeiten nehmen von Stufe zu Stufe zu, aber die Kraft und die Erkenntnisse nehmen auch zu, sodass der Mutige und Vertrauensvolle gut voran kommt. Jetzt erklärt es sich auch, warum es nicht funktioniert, andere Mitspieler mitzuziehen oder auf sie zu warten.

    Jeder spielt sein eigenes Spiel. Ob alt oder jung, arm oder reich. Jeder ist in dem Level, in dem er seine Aufgaben zu erfüllen hat, unabhängig vom Lebensalter der Person. Es gibt Kinder, die bereits im zwölften Level sind und alte Menschen, die sich erst in der vierten Stufe befinden. Weisheit hat nichts mit dem äußerlichen Lebensalter zu tun.

    Ich kann nicht von jemandem, der sich im dritten Level seines Spiels befindet, erwarten zwei Stufen zu überspringen, um mit in meinem Spiel zu sein, nur weil ich ihn so gerne an meiner Seite hätte. So würde er niemals vorwärtskommen. Er würde an Energie und an Freude verlieren. Das Gleiche geschieht, wenn ich zwei Level zurückspringe, um jemandem Tipps zu geben oder an die Hand zu nehmen. Es ist keine Hilfe, jemandem Tipps zu geben oder ihn zu führen. Jeder muss es selbst herausfinden, nur so kann er Energie gewinnen und das Ziel erreichen. Wenn ich also in ein fremdes Level tauche, halte ich mein eigenes Spiel an.

    Was ist mit denen, die in einem Level festsitzen und einfach nicht weiterkommen? Die zum x-ten Male Level drei wiederholen, weil sie Angst vor Level vier haben?

    Sie lernen dadurch, dass man sie loslässt und ihr Spiel spielen lässt. Stattdessen sollte man sich um sein eigenes Spiel kümmern und beherzt in Freude weiterspielen. Auf diese Weise kann man die Anderen zum Nachahmen ermuntern. Ihnen zeigen, dass es nicht gefährlich ist weiterzugehen, sondern die schönsten Belohnungen auf jeden Mutigen warten. Das ist Liebe. So können sie ihr Ziel erreichen. In aller Freiheit. Es geht ausschließlich um die Erreichung dieses Ziels, das vollendete Glückseligkeit verspricht. Nenn es, wie du willst. Wenn du die letzte Stufe deines Spiels erreicht hast, wirst du einen Namen für dieses Ziel gefunden haben. Manchmal hast du Angst, wenn es um dieses Ziel geht. Du hast Gerüchte gehört. Einige haben gesagt, es sei ganz fürchterlich, wenn das Spiel vorbei sei. Dann sei alles vorbei. Das ganze Leben.

    Ich kann dich beruhigen. Es ist nur ein Spiel. Das Leben ist unendlich. Du bist unendlich. Nur die Spiele haben einen Anfang und ein Ende. Du kannst niemanden verlieren in diesem Spiel. Also spiel dein Spiel. Viel Spaß dabei!

    Spielanleitung: Spiel es locker, spiel es leicht. Nichts ist so wie es scheint. Achte auf Hinweise, die nur für dich sind. Spiel es mit Liebe, mit Freude, mit Vertrauen- zu dir selbst und zu jedem. Spiele wie ein Kind. Dann gehst du ohne Probleme hindurch.

  • Quiero que me oigas sin juzgarme

    Ich will, dass du mir zuhörst, ohne über mich zu urteilen.

    Quiero que opines sin aconsejarme

    Ich will, dass du deine Meinung sagst, ohne mir Ratschläge zu erteilen.

    Quiero que confíes en mí sin exigirme

    Ich will, dass du mir vertraust, ohne etwas zu erwarten.

    Quiero que me ayudes sin intentar decidir por mí

    Ich will, dass du mir hilfst, ohne für mich zu entscheiden.

    Quiero que me cuides sin anularme

    Ich will, dass du für mich sorgst, ohne mich zu erdrücken.

    Quiero que me mides sin proyectar tus cosas en mí

    Ich will, dass du mich siehst, ohne dich in mir zu sehen.

    Quiero que me abraces sin asfixiarme

    Ich will, dass du mich umarmst, ohne mir den Atem zu rauben.

    Quiero que me animes sin empujarme

    Ich will, dass du mir Mut machst, ohne mich zu bedrängen.

    Quiero que me sostengas sin hacerte cargo de mí

    Ich will, dass du mich hältst, ohne mich festzuhalten.

    Quiero que me protejas sin mentiras

    Ich will, dass du mich beschützt, aufrichtig.

    Quiero que te acerques sin invadirme

    Ich will, dass du dich näherst, doch nicht als Eindringling.

    Quiero que conozcas las cosas mías que más te disgusten

    Ich will dass du all das kennst, was dir an mir missfällt.

    Que las aceptes y no pretendas cambiarlas

    Dass du all das akzeptierst... versuch es nicht zu ändern.

    Quero que sepas...que hoy puedas contar conmigo...

    Ich will, dass du weißt.. dass du heute auf mich zählen kannst..

    Sin conditiones.

    Bedingungslos.

     

    Jorge BucayJorge Bucay

  • Ich bin mit einer bestimmten Absicht gekommen. Erfüllung kann ich nur finden, wenn ich meine Lebensaufgabe erkenne - annehme - erfülle.

    Ich erkenne den Sinn meines Lebens, indem ich mich frage:

    • - Auf welchen Platz hat mich das Leben gestellt? Warum?
    • - In welche Zeit bin ich hineingeboren? Warum ?
    • - In welchem Land bin ich geboren? Warum?
    • - Mit welcher Familie bin ich geboren? Warum?
    • - Mit welchen Freunden hat mich das Leben zusammengeführt?
    • - In welchen Lebensumständen lebe ich? Warum?
    • - Unter welchen Lebensumständen sollte ich leben?
    • - Was ist zu tun, um sie zu schaffen?
    • - In welchen Krisen/Schwierigkeiten hat mich das Leben geführt?
    • - Wo bekomme ich " Nachhilfeunterricht" vom Schicksal:
    •   Lektionen - Krankheit - Leid - Schicksalsschläge?
    • - Worin besteht das eigentliche Problem?
    • - Was will das Leben damit bewirken?
    • - Was ist der Sinn?
    • - Welche Erkenntnisse habe ich daraus gewonnen?
    • - Welche Konsequenzen habe ich daraus gezogen?
    •   Welche Konsequenzen solte ich daruas ziehen?
    • - Wie kann ich den Augenblick sinnvoll erfüllen?
    • - Zur Bewätigung meiner Vergangenheit?
    • - Zur optimalen Gestaltung der Gegenwart?
    • - Um in Zukunft den "erwünschten Endzustand" zu erreichen?
    • - Was wäre mein Wunschtraum?
    • - Welche Rolle würde ich gern im Leben spielen?
    • - In welcher Situation würde ich mich am wohlsten fühlen?
    • - Wie sieht meine "Wunschbiografie" aus?
    • - Was ist zu tun, um aus meinem Leben ein Meisterwerk zu machen?
    • - Was würde ein Meister/Buddha/Jesus jetzt in meiner Situation tun?
    • - Was hindert mich eigentlich noch, genau das zu tun?
    • - Wann bin ich bereit, das "Not-wenidge" zu tun?

    Entwickeln kann man sich immer nur auf ein Ziel hin.

    Beim Problem ist die Lösung.

    Beim Wunsch ist die Erfüllung.

    Beim Leben ist es derSINN!

  • Sagen Sie Ihrem Kind, dass es wählen kann. Sagen Sie ihm, dass es kein Opfer ist und dass es nicht zu den Verlierern gehören muss. Sagen Sie ihm immer wieder, dass es ein Gewinner sein kann – nicht auf Kosten von jemand anderem. Sondern dass es Gottes Wille, der Wille des Lebens schlechthin ist, dass es gewinnt, dass es wächst, sich an sich und seinem Sein erfreut, dass es erfolgreich ist – aber vor allem anderen, dass es liebenswert ist und geliebt wird und lieben kann.

    Sagen Sie ihm, dass es einen natürlichen Anspruch hat auf die Freude, die Leichtigkeit und die Fülle und immer wieder auf Liebe. Und sagen Sie ihm, wie es all das bekommt – indem es liebt, seine Liebe allem schenkt, wodurch es berührt wird. Und alles mit soviel Liebe tut, wie es innerlich aufbringen kann: Dass genau das seine ganze Welt verändert.

    Und sagen Sie ihm, dass es nur eine begrenzte Zeit hat für diese wunderbare Reise des Entdeckens und Erschaffens hier auf der Erde, in diesem seinen physischen Körper. Sagen Sie ihm, dass der Tod ein Freund ist, der uns zuruft: „Nutze deine Zeit, leben dein Leben! Mach’ das Beste daraus, das du dir vorstellen, dir ausmalen, dir erträumen kannst. Verwandle deine Träume in Wirklichkeit – dafür ist dein Leben dir geschenkt!“

    Verfasser unbekannt

    Fotolia 47104513 S

  • Wenn unser Körper auf einmal durch Unfall oder Krankheit schmerzt und wir nicht mehr damit laufen, springen, tanzen können, begreifen wir, welches Geschenk er ist und wenden ihm jetzt oft zum ersten Mal unsere bewusste Aufmerksamkeit zu. Er wird uns jetzt wichtiger und begreifen, wie schön das vorher mit ihm war. 

    Wenn wir dem Tod (noch einmal) von der Schippe gesprungen sind und überlebt haben, begreifen wir das große Geschenk des Lebens und beginnen, bewusster zu leben. Wenn der langjährige Partner plötzlich weggeht, begreifen wir oft erst das Geschenk, das er uns mit seiner Anwesenheit gemacht hat und wünschen uns ihn zurück.

    Was wir nicht lieben und bewusst und dankbar genießen, wozu wir keine lebendige wertschätzende Beziehung pflegen, kann auf Dauer nicht bei uns bleiben. Denn die Liebe ist das alles Verbindende, der „Klebstoff“, der die Welt im kleinen, wie im Großen, dem ganzen Universum zusammenhält.

    So werden wir unsere Arbeit verlieren, wenn wir sie nicht lieben und mit Freude arbeiten und auch das Geld, das wir nicht lieben, sondern in vielen Glaubenssätzen verachten. Warum soll auch etwas bei dir bleiben, was du nicht liebst?

    Und wenn wir einmal aus unserem Körper gehen, wird all das, was wir wirklich geliebt haben, zu unserem bleibenden Schatz gehören. Dein Lieben macht dich reich und erfüllt.

     

    Autor Robert Betz robert-betz

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